
Am Dienstag, den 3. März, fand in Berlin, der deutschen Hauptstadt, ein traditionelles Iftar-Programm statt, an dem rund 100 Gäste teilnahmen. Die Veranstaltung wurde von der Islamischen Akademie für Bildung und Gesellschaft, der Stiftung Dialog und Bildung, Forum Dialog sowie dem Verband für gesellschaftliches Engagement organisiert.
Der Abend wurde im Haus der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ausgerichtet und stand unter dem Motto: „Wenn die Welt erschüttert wird: Die Kraft der Religionen für Menschlichkeit und Frieden.“
Mit diesem Leitgedanken setzte die Veranstaltung ein klares Zeichen für Zusammenhalt, Dialog und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Religionen.
Zu den Rednern des Abends gehörten der islamische Gelehrte, Journalist und Schriftsteller Abdullah Aymaz, Dr. Arhan Kardaş, Prof. Dr. Johann Hafner, Prof. Dr. Mohammed Gharaibe sowie der griechisch-orthodoxe Bischof Emmanuel Sfiatkos.
In seiner Ansprache betonte Bischof Emmanuel Sfiatkos, dass der Glaube besonders in schwierigen Zeiten eine wichtige Quelle der Stärke sei. Gleichzeitig hob er hervor, dass unterschiedliche Religionen gemeinsame menschliche Werte teilen und dass Zusammenarbeit zwischen Religionsgemeinschaften eine entscheidende Rolle für den gesellschaftlichen Frieden spielt.


Auch Sigmund Königsberg, Antisemitismusbeauftragter des Landes Berlin, zog mit seiner Rede Aufmerksamkeit auf sich. Er sprach über die Bedeutung von Dialog und darüber, wie Ängste überwunden werden können, wenn Menschen offen aufeinander zugehen.
Besonders großen Anklang fand zudem die Rede von Prof. Dr. Johann Hafner, der die Kraft der Religionen hervorhob, einen Beitrag zu einer gerechteren und friedlicheren Welt zu leisten.
Während der Veranstaltung wurde die Bedeutung von Solidarität und gemeinschaftlichem Engagement auch mit einem Zitat des islamischen Gelehrten Bediüzzaman Said Nursi unterstrichen:
„Wenn vier zusammenkommen, erreichen sie die Kraft von 1111.“
Im Anschluss an die Reden kamen die Gäste zusammen, um gemeinsam das Fasten zu brechen (Iftar). Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen teilten eine Mahlzeit und führten Gespräche in einer offenen und respektvollen Atmosphäre.
Die Koranrezitation, der Gebetsruf (Adhan) sowie die Gebete nach dem Iftar berührten viele der Anwesenden und machten den Abend zu einem besonderen Moment der spirituellen Begegnung und des interreligiösen Austauschs.
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie Dialog, gegenseitiger Respekt und gemeinsame Werte Menschen unterschiedlicher Religionen zusammenbringen können und einen wichtigen Beitrag für Menschlichkeit und Frieden in der Gesellschaft leisten.





















